Admundi Proffessional

Besonders im Mittelstand ist diese Haltung weit verbreitet. Deutsch ist im Allgemeinen die Geschäftssprache. Aber reicht das für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse im Ausland aus? Die Weltsprache Englisch wird aber nicht nur in Europa und Nordamerika als Kommunikationsmittel Nummer eins angewendet. Andere Länder, andere Sitten. Zahlen und Buchstaben sind einwandfrei zu identifizieren. Aber was ist mit Gesten und Ritualen? Gute Verständigung geht Hand in Hand mit guter Kenntnis von Sitten und Gebräuchen im Land der Geschäfts- und Gesprächspartner. Das gilt genauso für die Sprachräume, in den bevorzugt Französisch oder Spanisch gesprochen wird und nicht nur in der für Europäer besonders fremden arabischen oder asiatischen Welt.

Die ELAN-Studie der EU hat bereits im Dezember 2005 die Verwendung von Fremdsprachenkenntnissen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und deren Auswirkung auf die Geschäftsergebnisse untersucht. Überprüft wurde der Zusammenhang von Fremdsprachenkenntnissen, kultureller Kompetenz und Exporterfolg. In der Kurzfassung der Studie heißt es: „Da KMU mehr als 50 % der Arbeitnehmer beschäftigen, wäre mit erheblichen Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft zu rechnen, wenn mehr KMU erfolgreich exportieren würden und wenn gegenwärtige Exporteure ihre Märkte ausbauen könnten. (....) Investitionen in Fremdsprachen stellen eine der Festkosten für den Export in bestimmte Länder dar.“ Die Befragung bei fast 2000 Unternehmen aus 29 Ländern ergab, dass mehr als zehn Prozent angaben wegen mangelnder Sprachkenntnisse bereits einen Auftrag verloren zu haben. Nicht gewertet wurden die unentdeckten Auftragsverluste. Firmen stoßen bei grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit jedoch nicht nur auf ihre sprachlichen Grenzen, sondern auch auf kulturelle Barrieren.

Hier setzt das interkulturelle Lernen an. Es bezeichnet eine Form des sozialen Lernens mit dem Ziel der interkulturellen Kompetenz. Es fördert unter anderen die Akzeptanz fremder Kulturen, den Abbau von Vorurteilen und das Verständnis der eigenen Werte. Wichtig ist dabei die Entwicklung von Empathie und Einfühlungsvermögen. Für Mitarbeiter und Unternehmen bieten sich bei der Vorbereitung auf internationale Geschäfte, Messen und Auslandsreisen sogenannte Interkulturelle Trainings an. Verschiedene Institutionen und Fremdsprachendienstleister bieten entsprechende Kurse an. In kleinen, auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittenen Teamtrainings werden die Teilnehmer von Experten, in der Regel Muttersprachler aus dem Zielland, über die kulturellen Gegebenheiten im täglichen und geschäftlichen Umgang vorbereitet. Das beginnt bei den landestypischen Begrüßungsformeln über Small Talk bis hin zu den Regeln im Email-Verkehr oder der Korrespondenz.

In der Nordwestregion ist zum Beispiel ein Anbieter von Fremdsprachendienstleistungen, wie Übersetzen und Dolmetschen, individuellem Fremdsprachenunterricht und interkulturellen Trainings admundi professional in Bremen. Unter www.admundi.com steht für Interesierten ein White Paper zur ELAN-Studie zum Herunterladen bereit.

Der Link zur ELAN-Studie:
www.ec.europa.eu/education/policies/lang/doc/elan_de.pdf

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Jutta Feldner und Neil van Siclen, admundi PROFESSIONAL, Bremen


Weitere Informationen:

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Am Fallturm 7
28359 Bremen

Tel.: 0421 560125
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